News Ticker

Die zwei Schüsseln

Eine passende Geschichte zum Thema Erwartungen

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte. Diese hingen an den Enden einer Stange, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau enthielt die eine Schüssel stets die volle Portion Wasser, die andere war jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich. Die alte Frau brachte nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung. Die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich aber wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprunges, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“

20140502_1D4_SdW_ProjektstartGutenbergplatz-4559Die alte Frau lächelte: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deiner Besonderheit bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

(Asiatische Weisheit)

Ro!and
Über Ro!and (350 Artikel)
Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
Kontakt: Webseite

4 Kommentare zu Die zwei Schüsseln

  1. Äußerlichkeit ist meist nur halbe Wahrhheit.

  2. Stimmt. Aber das Auge ißt leider nun mal immer mit …

  3. DAS BEWUSSTSEIN. GESETZE UND MECHANIK.

    1) Alles ist Bewusstsein (Geist) ,- in Religionen als Gott, Gottheit oder Spirit genannt.

    2) “Nichts” gibt es nicht, sondern das Alles. Das “Nichts” gibt es nicht, sondern ist das imaginäre , getrübte und illusorische Produkt des individuellen Denkbewusstseins (Denkens oder Denksubstanz, Persönlichkeitsdenken, engl. mind).

    3) Das Bewusstsein ist die Höchste , Absolute Existenz.

    4) Das Bewusstsein ist:

    – ABSOLUT ,
    charakterisiert als Einheit, formlos (zeit-und raumlos), allgegenwärtig, allwissend (selbstbewusst) und allmächtig, transformationslos(unveränderbar) , sei es zyklisch und/oder azyklisch.
    – RELATIV ,
    charakterisiert als vielfältig, formvoll( Zeit und Raum kennend) , vielfältig,transformierend( innerlich zyklisch und azyklisch) , ewig zyklisch erscheinend.

    5) Als separate Entitäten scheinend, in Wirklichkeit nur Eines seiend, jedoch als zwei Zustände in parallel existierend, ist das Bewusstsein ähnlich einem Wesen, das stets seinen Schatten trägt und abwirft(projiziert).

    6) Das Absolute Bewusstsein nimmt ewig unterschiedliche Formen an, den Schein erweckend, dass es sich in das Relative transformiert- in Wirklichkeit AUS sich selbst, IN sich selbst PROJIZIEREND- in unendlichen Variationen, die sich ewig in nicht ewigen Zyklen manifestieren . Das Phänomen ist die Manifestation des Absoluten Bewusstsein als das Relative Bewusstsein.

    7) Jeder Zyklus des manifestierten Bewusstseins kennt 3 nicht-auflösenden und unzertrennlichen Phasen: -Geburt(Erschaffung) -Leben (Erhalt) – Tod( Auflösung) wovon das Bewusstsein aber absolut unberührt bleibt, jedoch nicht dessen Form, wobei diese drei Anwendung finden.

    8) Gleichzeitig mit der Manifestation als/in Form, findet neben der Räumlichkeit auch die Zeitlichkeit statt.

    9) Der Raum und die Zeit (Spatio-Temporalität) sind die unzertrennlichen und unaufwendbaren Bestandselemente der Form des Relativen Bewusstseins.

    10) Diese 2 koexistierenden Elemente bedecken (bekleiden) das Bewusstsein in dessen eigener illusorischen Natur, ähnelnd dem Kern einer Frucht durch die eigene Schale .

    11) Die Zeit-Raum-Elemente repräsentieren die Matrix der bestehenden Vielfalt, unendlicher Variationen der einheitlichen inhärenten Natur, was als Phänomen identisch ist mit der unendlichen Bildung der Formen, Größen und Intensitäten der Ozeanwellen.

    12) Die unendlichen Formen des Bewusstseins werden “hinaus” projiziert, von der “Mitte”des Absoluten aus in das /als das Relative . Dies ähnelt der Bildung und Wirkungsweise ozeanischer Ströme(Strömungen) , welche ihrerseits auch die Wellen an der Wasseroberfläche bewegen und beeinflussen .

    13) Diese Projektion der Vielfalt aus der Einheit (der Einheit als Vielfalt) findet statt insofern in Zeit und Raum, unendliche Formen, Größen ,Intensitäten und also verschiedenen Charaktere bildend(annehmend).

    14) Unabhängig der angenommenen Form, ist und bleibt die innere und unauflösbare Natur die des Absoluten Bewusstseins – und die der scheinbaren, vorübergehenden Form die des Relativen Bewusstseins.

    15) Beide Zustände des Bewusstseins lassen sich widerspiegeln in jeder der eigenen Projektionen, ausnahmslos. Die illusorische Natur der unendlichen Formen des Bewusstseins imprägniert sich und lässt sich erkennen als Erscheinen, Vielfalt, Bewegung( Dynamismus) , Transformation(Änderung) während des Erhalts und Vergänglichkeit (Auflösung).

    16) Zwischen dem Absoluten und dem absolut Relativen , nimmt das Bewusstsein scheinbar graduierte, abgestufte , doch unzertrennlichen Formen an. Dies spiegelt sich wider und ist erkennbar als die Spektralfarben des Regenbogens , die dem Weiß/Licht entspringen und nur dessen Projektion ist. Die Illusion des Relativen Bewusstseins wird hiermit auch durch das Phänomen der Lichtrefraktion erkannt.

    17) Alle Dimensionen und Formen, die aus und in das Bewusstsein projiziert werden , tragen die unwiderrufliche Spur von Ursache und Wirkung , die auch selber sind.

    18) Die Ursache und Wirkung(Kausalität) koexistieren innerhalb von Zeit und Raum , als Begleit-Elemente der Illusion der Realität (illusorischer Realität) , jedoch nicht des Absoluten Bewusstseins.

    19) Das Absolute Bewusstsein ist die Absolute Ursache, jedoch die nicht-verursachte des Relativen. Das Absolute scheint als bekleidet /ist bedeckt vom Relativen .

    20) Die graduierten Formen desselben Bewusstseins werden als Abstufungen oder Dimensionen des Bewusstseins. Jede von ihnen ist – ungeachtet des Manifestationsgrades /Dimension- der Zeit und dem Raum unterworfen, entsprechend dem Relativitätsgrad des Absoluten in dem/als das Relative-n.

    21) Jede Dimension des Bewusstseins ist unzertrennlich verbunden mit den anderen übrigen Projektionen /Reflexionen /Spiegelungen, . Alle zusammen repräsentieren insofern die graduierten gespiegelten Aspekte des Einen (Reflexion-Stufen)

    22) Die illusorische Trennung/Separierung der Wahrnehmung (illusorische Wahrnehmung) beinhaltet das angeborene persönliche , individualistische oder egoistische Handlungsfeld der wesen , befindlich auf der niedrigsten Stufe /Dimension der verzerrten Realität(dem Relativen Bewusstsein).

    23) Die resultierenden persönlichen Handlung wirken ,strikt implizierend im ewigen Gesetz der Ursache und Wirkung ,innerhalb der Relativität.Dies hat als Folge die Notwendigkeit der Re-Projektion des Bewusstseins auf dieselbe Dimension /Reflexionsstufe, als Reinkarnation oder Wiedergeburt gekannt.

    24) Durch die Reinkarnation erlebt sich das Absolute Bewusstsein als das Relative Bewusstsein durch “das eigene Vergessen”; die wiederholte Projektion des Absoluten Bewusstseins als das Relative hat einen pur episodischen Charakter, insofern ab die erste Projektion (Inkarnation) ,sich amplifizierend insbesondere in der materiellen, formlichen Wünsche , strikt gegenwärtig in jeder Erscheinung in der strikt Materiellen ( Groben). Es gleicht einem Schauspieler auf der Bühne, der durch unzählige Wiederholungen die gespielte Rolle als Realität übernommen hat, sich als der Held glaubend .Dies ist das Phänomen der Falschen Identifizierung.

    25) Nicht mehr wissend was Es ist, Sich vergessend, sich verwechselnd mit der eigenen Form, die transformierend bis zur Vergänglichkeit ist, ähnelt das Bewusstsein im diesem Stadium einer Spinne, die sich selbst mitwebt, eigenen Gefangener werdend, mit dem Netz aus dem eigenen Leib .

    26) Die einzige Ausgangsmöglichkeit des Absoluten aus dem illusorischen , ewig- zyklischen Relativen besteht nur aus dem Wiedererinnern der eigenen, inhärenten Natur . Dies trägt auch den Namen Erleuchtung oder Illumination – aufgrund der absolut-ewig leuchtenden, strahlenden Natur des Absoluten Bewusstseins , welches auf das Relative trifft.

    27) Einmal das Wiedererinnern der eigenen Natur – der Erleuchtung- eingetreten,findet statt auch die absolute Annullierung oder Aufhebung aller illusorischen Ursachen – und somit die absolute Annullierung oder Aufhebung der Notwendigkeit der Wiederprojektion des Absoluten in das Relative (Reinkarnation) .

    28) Diese Modalität der eigenen, realen Wahrnehmung des Absoluten Bewusstseins IM projizierten, widerspiegelten Relativen Bewusstsein findet statt nur auf den eigenen Wunsch hin – wie eigentlich, im Grunde genommen die Erstprojektion (Erstinkarnation aller Zyklen) stattfand.

    29) Durch die realisierte Wahrnehmung der Absoluten, unverzerrten , Absoluten Realität als Absolutes Bewusstsein , wird dieses befreit aus der eigenen Relativität und aus all ihren Begleit-Elemente der Erscheinung .

    30) Mit dem Stattfinden/Erreichen der eigenen Wahrnehmung der Absoluten Realität ,findet statt die absolute Sicht der Einheit und das eigentliche Absolute Wissen /Verstehen und aller begleitenden Elemente.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.