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Gesellschaft am Scheideweg

Gestern war ich seit 12 Jahren wieder im Kino und das war gut so. Ich habe diesen Film gesehen:

Ich war erschüttert. Ich konnte es nicht fassen, dass wir auch im Bildungswesen schon so nah am Abgrund stehen, wie wir es momentan im Wirtschaftssystem sind. Der Film Alphabet zeigt aber drastisch, dass wir nun handeln müssen, wenn wir nicht immer weiter diesen Weg folgen wollen, denn der Dominoeffekt läuft bereits und keiner weiß, wie viele Steine noch bis zum Abgrund fehlen.

Dominoeffekt

Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen sich den Film im Kino an. Es lohnt sich, wenn Sie aus dem System austreten wollen – denn nach dem Film wissen sie warum! Danke Erwin Wagenhofer für diesen Film – ich werde mir umgehend Ihre Trilogie kaufen, da es ein Zeitzeugnis sein wird, an dass man noch denken wird.

Ich habe angedeutet, dass es noch schlimmer werden wird, wenn wir nichts daran ändern, denn in Teilen ist es noch schlimmer, als im Film gezeigt. Ich habe das Glück in Karlsruhe zu wohnen und seit begin des „Karlsruher Forum für Kultur, Recht und Technik e.V.“ mit dabei zu sein. Dieses Forum steht jedem Bürger offen und behandelt gesellschaftliche Themen mit großer Expertiese und vor allem mit einer breiten Sicht. Ich glaube, dass ich bisher an allen Veranstaltungen mit dabei war. Auf jeden Fall bei der am 14. Oktober 2010 mit dem Thema
Der Mensch als Objekt techno­lo­­­gi­­­scher Optimie­rung in der Leistungs­­­­­ge­­­sell­­­schaft„. Heute schon nehmen wir in der westlichen Nation – und dort wo man es sich leisten kann – sog. Enhancements fürs Gehirn. Drogen, die uns leistungsfähiger machen, die Hunger und Gefühle unterdrücken, damit wir noch mehr aus uns herausholen können. Die Folgen sind analog zum Sportdoping die gleichen – das Rentenalter erreichen nur wenige! Und wofür? Damit überhaupt die Chance auf einen der forderen Plätze in der Wachtumsgesellschaft besteht?!

Nach dem Film war klar. Wir (ich war nicht alleine in dem Film) müssen handeln. Zwei Stunden nach dem Film war die Grobskizze besprochen, auf dem das Fundament einer neuen „Schule“ stehen kann. Es wird in kürze ein neuer Beitrag erscheinen, der hier detaillierter eingeht – diese Ankerseite existiert nun. Denn wir möchten, dass diese neue „Entfaltungsschule“ eine Schule mit einer gesellschaftlichen Vision des Aufbruchs wird. Ein Aufbruch an einem Scheideweg zum Guten.

Ich habe Hoffnung, dass noch genügend Zeit bleibt und das stimmt mich zuversichtlich!

Wer Wissen trägt,
trägt auch die Verantwortung zu handeln,
sobald er sie tragen kann…
(Roland Forberger, 12.11.13)

Nachtrag:

Es gibt bereits erste Artikel, welche mit der alten Denkweise die Probleme zu lösen versuchen, bzw. das bestehende System aufrechterhalten wollen, und die Zustände verharmlosen oder gar leugnen. Sicherlich ist hier auch Macht und Geld im Spiel, da der Aufbau dieses Systems die bestehenden Zustände stützt. Ich habe daher einen neuen Artikel verfasst, der argumentativ hier unterstützen soll. Ich würde mich freuen, wenn Sie einen Bericht wie diesen finden und als Kommentar auf meinen Artikel verweisen. Danke!

Mein Kommentar-Beispiel lautet wie folgt:

Lieber Herr/Frau xxx ich habe den Film „Alphabet“ auch gesehen und komme zu einem völlig anderen Schluss. Er entspricht eher die in dem folgenden Artikel aufgezeigte Situation:

https://www.schnappfischkapitalismus.de/2013/11/schule-als-spiegel-einer-gesellschaft/

Gesellschaft am Scheideweg
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Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
Kontakt: Webseite

5 Kommentare zu Gesellschaft am Scheideweg

  1. Schule war – vor ca. 40 Jahren – und ist bis heute ausschliesslich dazu da „Menschenmaterial“ zu konditionieren fuer den Verwertungsprozess und das wars auch schon. Wer das mehr oder weniger schadensfrei uebersteht hat es nicht unbedingt leichter in der buergerlichen Gesellschaft…

  2. Es ist vorallem Werbung die dumm b.z.w. unmündig macht…

    • Werbung ist sicher ein Element, wie ich finde aber primär für die „Erwachsenenbildung“, damit Mensch auf Brot und Spiele auch nach 2.000 Jahren nicht verzichten muss…

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