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Warum ein WKIII unwahrscheinlich ist – Teil2: die Rolle der Massenmedien

Schnappfisch-7360Ich habe in meinem gestrigen Beitrag den Gesamtzusammenhang dargestellt, wie ich zu der Annahme komme, das ein dritter Weltkrieg unwahrscheinlich ist. Es ist der Kürze des Beitrags, aber auch meiner gestern verfügbarer Zeit geschuldet, dass ich einige Details nicht in der notwendigen Tiefe erörtern konnte. Ich werde zum einen diese Woche noch den gestrigen Beitrag stellenweise schärfen, die Fakten bleiben aber unverändert. Danke für die vielen Kommentare, durch die ich den Kern noch deutlicher herausarbeiten kann.

In diesem zweiten Teil – welcher auch gleichzeitig der letzte ist, es sei denn es kommen neue Fakten auf – geht es um die zentrale Rolle der Massenmedien. Hier wird auch das Phänomen des Unterbewussten Eingang finden, so wie bereits gestern als Kommentar bereits angedeutet. Dabei werde ich auch auf die These von „argonautiker“ eingehen, dessen Ursache-und-Wirkung nach meiner Ansicht der Korrektur bedarf.

Kommen wir gleich zu dem Unterbewusstsein. Viele Annahmen und Vermutungen wurden diesbezüglich bereits angestellt. Auch gibt es einen sehr schönen arte-Film zum Thema, auf den Wolfgang kürzlich in seinem Blog hinwies. Was bei all den Forschungen und Untersuchungen fehlt, ist das WIE. Wie kommt es dazu, dass unser Unterbewusstsein so „Entscheidungsdominant“ ist? Wie kann unser Unterbewusstsein für 90% unserer Entscheidungen verantwortlich sein? Diese Frage steht im Raum und ich will hier meine Vermutung äußern.

Unser Gehirn kostet uns viel Ressourcen. Bezogen auf dessen Masse von gerade einmal 1,5 kg – also 2% der durchschnittlichen Gesamtmasse – wenden wir 20% unserer Energie auf. Die Natur (als Stellvertreterin der Evolutionsleiterin) muss sich etwas dabei gedacht haben, wenn diese offensichtliche Verschwendung, die sonst nicht in der Natur in diesem Maße nochmals vorkommt, noch existiert. Dabei müssen wir etwas differenzierter vorgehen. Der jüngste Bereich unseres Gehirns, der Neocortex ist der große Verbraucher. Die anderen – viel älteren und bei anderen Lebewesen auch vorhandenen – Gehirne sind deutlich energiesparsamer. Das limbische System (mit dem Mandelkern/Amygdala als bekanntestes Teil, welcher unsere Emotionen steuert), kommt mit deutlich weniger Energie aus, so auch das Kleinhirn.

Soweit so klar, hoffe ich, und spare mir hier Quellangaben. Die Verbindung der einzelnen Gehirne ist aber nur mäßig gelungen, wenn man diese mit den Schaltungen von Computern vergleicht. Es wird parallelisiert, ohne dass die Gehirne untereinander davon wissen. Es werden Gedanken unterdrückt (durch sog. hemmende Neuronen), ihnen etwas untergeschoben (durch sog. Spiegelneuronen) etc. Zusammenfassend kann man behaupten, die Gehirne untereinander sind nur ein mittelmäßiges Team – funktional, aber Mittelklasse. Aber auch hier gilt: Training macht den Meister! Wie dies gelingen kann, möchte ich nicht vertiefen (wer selbst Suchen möchte, suche nach Flow, Alpha-Wellen und vor allem um die bewusste Akzeptanz, dass es mehr gibt als den Verstand – ohne diese Haltung wird man nicht zum Meister).

Eines zeichnet die Natur aber aus, sie verschwendet keine Energie. Alles ist effizient eingesetzt. Um dieses Ungleichgewicht des Neocortex auszugleichen und Aufgaben auch an sparsamere Gehirne zu geben, gibt es das Phänomen der Gewöhnung. Der Neocortex ist hervorragend bei der Analyse von Unterschieden – ändert sich irgendetwas, wird er aktiv – für ihn ist alles relativ, er arbeitet in Relation, wenn man so will. Bleibt es immer monoton, dann zieht er sich zurück – der Energiesparmodus wird aktiv, wenn man so will. Das stete ticken der Uhr ist plötzlich nicht mehr hörbar, der Straßenlärm keine Störquelle mehr. Damit kommt unser Unterbewusstsein ins Spiel (wenn man als Trennlinie davon ausgeht, dass der Neocortex das Bewusstsein verkörpert – hier gehe ich aber nicht konform, belasse es aber an dieser Stelle, da dies der vorherrschenden Weltanschauung entspricht). Für die weitere Steuerung ist jetzt das Unterbewusstsein verantwortlich. Das erklärt auch, wieso bei einem monotonen Kartenspiel irgendwann alles automatisch abläuft und wieso im Unterbewusstsein die Aktion schon früher zu sehen ist, als in der bewussten Aktion. Bis es zur Aktion kommt, muss das Bewusstsein erst die „Befehle“ des Unterbewusstsein empfangen, deuten und in Aktionen umsetzen. Durch die zuvor beschriebenen, mangelnde Verschaltung ist Zeit das wesentliche Element, sonst kommt es zu Fehlern – Kommunikationsfehlern, wenn man so will.

Diese Gewöhnung ist auch das Problem aller Kunstgattungen. An einem Gemälde sieht man sich irgendwann satt, ebenso an einem Malstil, einem Sujet, einem Getränk, einem Essen, einem Musikstück etc. Das Dilemma kann der Künstler nur durch stetige Provokation des Neocortex lösen – es muss ihn immer wieder zum Denken herausfordern. Schule sollte das auch tun und nicht einen Einheitsbrei verabreichen, so dass die Kinder wegdämmern – aber das ist ein anderes Thema.

Das was ich bis hier hin geschildert habe, habe ich nicht aus einer Studie. Es ist die für mich logische Konsequenz aus vielen einzelnen Forschungsarbeiten. Es ist daher eine durchaus zutreffende Annahme, dass ich nicht der einzige bin, der auf diese Schlussfolgerungen gekommen ist. Zur Ausnutzung für seine (wer auch immer das sein mag) Zwecke ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Damit wären wir dann mitten drin bei den Massenmedien.

Mit dem Aufkommen der Massenmedien, etwa zu der Zeit der Fernsehverbreitung in den 60ern, fand ein Wechsel statt. Hat man sich zuvor noch im Kino gemeinsam einen Film angesehen, war man ansonsten abgeschottet von der Massenflutung. Die Zeitung kann ungleich schlechter die Massen beeindrucken, als das gehörte Wort oder das gesehene Bild – die Nutzung des Radios im Dritten Reich mag als Beweis (ohne Wertung) genügen.

Durch die Individualisierung der Menschen, welche ein zwingendes Element des Kapitalismus ist, kam es zur Vereinsamung des Medienkonsums der Menschen. Der Konsum fand in den eigenen vier Wänden statt – die mögliche Reflexion des Aufgenommenen nur noch eingeschränkt möglich. Durch die stete Wiederholung in den Massenmedien verbreiteten Thesen wird dann auch der Mechanismus aktiviert, den ich zuvor mit dem Begriff der Gewöhnung eingeführt hatte. Wenn man so will, kann Falsches, welches häufig genug auf ein einprasselt, irgendwann in unserem Unterbewusstsein zu etwas wahrem werden. Die Dosis macht auch hier das Gift!

Das erklärt vielleicht auch den derzeitigen Umgang der Leitmedien bei der Ukraine-Berichterstattung. Häufig genug gehört und unreflektiert wahrgenommen – wie sicherlich von 80% der Bevölkerung – wird das Aufgenommene irgendwann zur manifestieren Wahrheit, die man ungern wieder ändert. Kostet doch diese Änderung Energie, welche dann anderswo fehlt. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir noch gar nicht erforscht haben, wie der Mensch aktiv etwas vergessen kann. Wir wissen nur, durch welchen biochemischen Prozess Wissen entsteht – korrekter wäre jedoch, dass wir eine starke Vermutung haben, wie Wissen entsteht. Das wäre aber ein philosophischer Exkurs, der uns hier nicht weiter bringt. Fakt ist, diese Beobachtung der Wissensgenerierung haben wir nicht bei der Wissenslöschung und schon gar nicht bei der Unterbewusstseins-Löschung!

Ebenso gibt es starke Indizien, dass wir nicht nur durch die Wahrnehmung unsere Welt gestalten – das was wir als Konstruktivismus bezeichnen -, sondern das wir auch Wissen vererben können. Ich habe dazu einen eigenen Beitrag geschrieben, auf dem ich hier nur verweisen möchte.

Dieser Effekt der Gewöhnung durch die Massenmedien wird durch die kurze Folge zusätzlich verstärkt. Hektik nimmt uns auch noch die letzte Chance des kritischen Verstandes, macht uns zu Mediensklaven.

Diese Sklavenhaltung wird noch deutlicher, wenn wir uns überlegen, dass wir für die Massenmedien, die uns zu Sklaven machen, auch noch bezahlen. Unser wenig Geld geben wir für das aus, was uns versklavt. Jeder der ein Fernseher herstellt, muss diesen erwerben – er bezahlt für das, was er erzeugt. Er bekommt keinen Rabatt, obwohl er es selbst herstellt. Bekommt er dennoch einen, so wird dieser auch noch versteuert (Stichwort: geldwerter Vorteil). Ich erinnere mich noch an die Anekdoten zu meiner Zeit bei der IBM, bei der die alten Mitarbeiter sich noch an die Zeit erinnerten, bei dem man mit dem Firmenausweis einkaufen konnte und der Preis auf die Hälfte reduziert wurde. Heute zahlen wir alle den vollen Preis für das, was uns knechtet!

Es fehlt jetzt noch die Begründung meines anfänglichen Einwandes zu der These von „argonautiker“, dass das Unterbewusstsein bei der Entscheidung zwischen Krieg und Frieden eine aktive Rolle zu kommt. Folgt man meinen Annahmen und Begründungen, so muss man zu dem Schluss kommen, dass diejenigen, die über Krieg und Frieden entscheiden – letztlich also jene, die das System dirigieren -, die Rolle der Massenmedien kennen und sie für ihre Zwecke gebrauchen. Dieses Wissen heilt jene Menschen vor der Gewohnheit. Sie entziehen sich dieser Gewohnheit durch den Massen-Konsumentzug und sind daher nicht in dem Maße anfällig für die unterbewusste Steuerung. Ihre Entscheidungen werden also bewusst herbei geführt, in Zweifel über Berater wie z.B. den US-Global-Außenstratege Z. Brzezinski, welcher den Begriff des Tittitainments prägte. Ein Krieg würde das mühsam erschaffene System aus dem Gleichgewicht bringen. Ein sicherlich ungewollter Zustand in diesen Kreisen, daher unwahrscheinlich.

Um zum Ende zu kommen möchte ich auch eine Chance skizzieren, um aus dem Dilemma heraus zu kommen:

  1. reduzieren Sie jegliche Art von Massenkonsum (das machen Sie höchstwahrscheinlich eh schon, sonst wären Sie nicht in der Blog-Szene aktiv!)
  2. sobald etwas zur Gewohnheit wird, ändern sie es!
  3. gehen sie in die Natur, am besten zu zweit und tauschen Sie ihre Gedanken aus!
  4. bleiben Sie kritisch konstruktiv!
  5. warten Sie auf den Moment, in dem die Maske fällt, und handeln Sie bewusst!
  6. haben Sie den Mut, Ross und Reiter zu nennen!
  7. bleiben Sie sich Selbst und ihren Idealen treu!

Danke!

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
(Carl Gustav Jung)

Über Ro!and (401 Artikel)
Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
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44 Kommentare zu Warum ein WKIII unwahrscheinlich ist – Teil2: die Rolle der Massenmedien

  1. „Folgt man meinen Annahmen und Begründungen, so muss man zu dem Schluss kommen, dass diejenigen, die über Krieg und Frieden entscheiden – letztlich also jene, die das System dirigieren -, die Rolle der Massenmedien kennen und sie für ihre Zwecke gebrauchen. … Ihre Entscheidungen werden also bewusst herbei geführt. Ein Krieg würde das mühsam erschaffene System aus dem Gleichgewicht bringen.“

    Da ist ein Schluss zuviel. Wenn das Hirn nicht von Medienpropaganda geflutet wird, heißt das noch längst nicht, dass da Vernunft einzieht.

    Die, die über Krieg und Frieden entscheiden, wissen zwar um die Mediensteuerung und die Propaganda, sind aber nichtsdestotrotz verblendete Fanatiker, die aus Fanatismus laufend neue Kriege entfachen: Vietnam, Nicaragua, Afghanistan, Irak, Somalia, Jugoslawien, wieder Afghanistan, wieder Irak, Elfenbeinküste, Libyen, Syrien und so weiter und so fort, nur um mal einige Kriege zu nennen, die die verblendeten Fanatiker, die in Washington herrschen, in den letzten Jahren gestartet haben.

    John Mearsheimer hat den Geisteszustand dieser Fanatiker kürzlich treffend beschrieben:

    http://youtu.be/S9674pRBm6g

  2. Nachdem ich mir nun beide Beiträge zur Frage „Warum ein WK III“ unwahrscheinlich ist, habe ich mich zunächst enttäuscht zurückgelehnt. Zwar habe ich viele interessante und nachdenkenswerte Anregungen gelesen, aber letztlich nur einen einzigen stichhaltigen Grund warum ein WK III heute unwahrscheinlicher sein sollte als seinerzeit WK I oder WK II. Nämlich die Existenz der Atombombe.

    Nun ist das zwar durchaus ein gewichtiges Argument (und hat schließlich bereits 60 Jahre funktioniert), aber es überzeugt mich immer weniger. Zum einen gibt es, wenigstens einer der Kommentatoren sprach es bereits an, in den USA die Tendenz davon auszugehen einen atomaren Zweitschlag abwehren zu können. Zum zweiten haben Sie sehr schön die Auswirkungen von Gewöhnung auf unser Denken dargelegt. Und ich unterstelle, dass auch die atomare Abschreckung einem Gewöhnungseffekt
    unterliegt. Ebenfalls unbeachtet lassen Sie die steigende Gefahr von schlichten Mißverständnissen. Durch immer schnellere Raketen i.V.m. einem immer dichteren räumlichen Aneinanderrücken hat sich die Vorwarnzeit gerade im Laufe der letzten 20 Jahre drastisch reduziert. Das komplette Abklappern von Befehlsketten (und die dadurch erfolgenden Bewertungen) im Alarmfall ist bereits heute nicht mehr möglich. Und ein einsamer russischer oder auch amerikanischer Major trifft auf sich allein gestellt deutlich wahrscheinlicher eine fatale Fehlentscheidung als es früher durch die ganze Befehlskette der Fall war. Das es zu so etwas kommen kann, dafür mag das Beispiel von Oberst Klein und den rund 120 zivilen Opfern seiner Fehlentscheidung dienen.

    Und last not least: Gehen Sie nicht ein wenig zu stark von unserer Situation aus? Was heißt „Weltkrieg“? Weder in WK I, noch in WK II war wirklich die ganze Welt involviert. Es ist unsere Arroganz als westlich Beteiligte die uns diese Titulierungen verwenden lässt. Die Kriege im Irak, in Afghanistan, in Tsetschenien, in Libyen, in Syrien………ich bin mir sicher, dass die Betroffenen es durchaus als Krieg in ihrer jeweiligen Welt begreifen. Mal ganz davon abgesehen, dass tot tot ist, egal in was für einem Krieg. Und zumindest gefühlt kommen diese Kriege immer näher und folgen zeitlich immer schneller aufeinander.

    Alles in allem bin ich daher nicht so zuversichtlich wie Sie. Und jede Verschlechterung der wirtschaftlichen, wie auch der politischen Lage, macht einen größeren militärischen Konflikt wahrscheinlicher.

    • Über den Begriff des „Weltkrieges“ lässt sich sicher trefflich streiten. Es genügt aber, dass Millionen Menschen dieser Qual zum Opfer gefallen sind, um von einem WK zu sprechen.

      Zum Argument der besseren Waffensysteme. Ich habe in einem Kommentar dazu einen Stichpunkt hinterlassen, werde ihn auch noch in den Text einarbeiten – nur schlicht die Zeit fehlt mir momentan. Fukushima hat gezeigt, dass ein lokales Ereignis durchaus global wirken kann. Bereits jetzt steigt die Kontaminierung an der US-Westküste. Es würde also reichen, wenn gar die Raketen der Gegenseite gar nicht in das direkte Ziel einfliegen, sondern nur in der Umgebung.
      Freilich kann ein geplanter Raketenabwehrschirm die Wirkung reduzieren. Das ist auch ein Grund, wieso Putin nun die Grenzen klar zieht. Über den US-Traum eines Abwehrschirms im Weltraum brauchen wir in der momentanen Finanzsituation nicht weiter sprechen.

  3. Montagsdemo // 30. April 2014 um 13:45 //

    Grundsätzlich ist es doch so, daß Amerika einen Krieg braucht um seinen Dollar zu retten, der sich immer mehr zersetzt. Die Kriegstreiberei, die sie in Syrien veranstaltet haben ging dank Putin nicht auf, also schicken sie jetzt Europa vor, welches von den Russen zerstört und anschliessend von den Amis wieder aufgebaut werden soll. Ein effektives Konjunkturprogramm eben.

    Deswegen werden die deutschen Politikdarsteller jetzt auf die Bühne gestellt um die Sache eskalieren zu lassen und die Medien tragen ihren Teil dazu bei.

    Was alle Beteiligten der Regierenden verdrängen ist die offensichtliche Aversion der Deutschen gegen den Staat. Selbst die Dümmsten erkennen doch schon seit Jahren, daß sie belogen und betrogen werden, was von der Poltik völlig ignoriert wird.

    Um in den Krieg zu ziehen benötigt eine Regierung immer die breite Unterstützung des Volkes, aber was wir sehen sind Montagsdemos in Deutschland, allgemeine Politikverdrossenheit und Tumulte im Rest Europas. Alles das richtiet sich gegen die Regierungen.

    Amerika fällt es leicht seine Dummen für einen Krieg zu motivieren, weil die seit frühester Jugend durch das „Patriotismus Spiel“ manipuliert werden. Den Deutschen jedoch hat man das zur selben Zeit ausgetrieben und muss jetzt mit den Kosequenzen leben.

    Was passieren wird ist folgendes: Je mehr die Politiker gemeinsam mit den Medien versuchen einen Krieg anzuzetteln, desto mehr werden sie den Rückhalt in der Bevölkerung verlieren.

    Keine Sorge also, alles wird gut.

    • Keine Sorge also, alles wird gut.

      Das sehe ich ähnlich, solange das Volk aufgeklärt genug ist und sich nicht in einem Rausch der Gefühle verleiten lässt.

    • @Montagsdemo

      Analytisch stimme ich Ihnen zu. Allein der Schlußfolgerung nicht. Zum einen würde es bereits reichen, wenn Amerika einen bewaffneten Konflikt beginnen würde durch den sich Russland objektiv oder auch subjektiv gezwungen sähe seinerseits einen Angriff zu unternehmen. Unterstellen wir einmal, dass ein militärischer Konflikt nicht gleich mit atomaren Mitteln geführt würde, liegt es nahe das Russland konventionell mit einem Angriff auf naheliegende NATO-Staaten reagieren würde.

      Unsere Regierung, selbst wenn ihr das nicht paßt, sähe sich in diesem Fall mit einem Nato-Verteidigungsfall konfrontiert, und ich bezweifel stark, dass die Bundesregierung ihren diesbezüglichen Verpflichtungen nicht nachkommen würde.

      Folgende Formulierung finde ich schon fast sträflich optimistisch:
      „Was passieren wird ist folgendes: Je mehr die Politiker gemeinsam mit den Medien versuchen einen Krieg anzuzetteln, desto mehr werden sie den Rückhalt in der Bevölkerung verlieren.

      Keine Sorge also, alles wird gut.“

      Die Politiker, insbesondere bei den aktuellen Mehrheitsverhältnissen, brauchen nicht zwingend einen Rückhalt in der Bevölkerung. Wir haben heute eine Bundeswehr die weitgehend den Charakter einer Berufsarmee hat. Die Regierung benötigt für die Feststellung eines sogenannten Verteidigungsfalles (der übrigens nicht ZWINGEND einen Angriff voraussetzt) lediglich eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und eine absolute Mehrheit im Bundesrat. Beides wäre für die GroKo darstellbar.
      Falls es zu dieser Feststellung kommen sollte, müßen sich die Politiker erst einmal gar keine Gedanken mehr über einen Rückhalt in der Bevölkerung machen. Dann greifen nämlich die Notstandsgesetze wie 1968 (von einer anderen GroKo) beschlossen ………. und danach gibt es dann bis 6 Monate nach Kriegsende nicht einmal mehr Wahlen.

      Ich hoffe daher gemeinsam mit Ihnen das alles gut wird, rate aber zum Sorgen machen, und vor allem zum Gegensteuern in den Formen wie es uns als normalen Bürgern eben möglich ist.

      • Auf diese Notstandsgesetze kann sich jedoch auch jedes Bundesland berufen, wenn es in seinen innersten Werten bedroht wird. Ein Krieg wie dieser momentan, erfüllt durchaus diese Bedingung. Ich würde daher zweifeln, ob alle Bundesländer so blind ins Verderben rennen – aber Wunder gibt es immer wieder und die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

  4. Argonautiker // 30. April 2014 um 14:19 //

    Vorab sei gesagt, ich finde ihren Artikel wieder sehr gut. 😉

    Ich habe jedoch immer noch den Eindruck, daß sie Unbewußt und Unterbewußt zu sehr vermischen.

    Um zu verdeutlichen wo ich den Unterschied von UNTERbewußt und UNbewußt sehe, sei folgendes gesagt. Das Unterbewußtsein gehört dem Mensche als Person, es ist wirklich in ihnen drin, auch organisch, in all den Dingen, die sie so schön und ausführlich mit den Teilbereichen des Gehirns benannt haben.

    Das Unbewußte hingegen, ist nicht mehr in ihnen persönlich drin. Man hat lediglich einen Empfänger und Sender um zu ihm Zugang zu haben, aber der Empfänger respektive Sender ist nicht gleichzusetzen mit dem Unbewußten. Dies liegt außerhalb von uns, und ist wahrscheinlich kein wirklicher Ort, sondern allgegenwärtig. In der Computertechnologie würde ich mal sagen es ist die „Cloud“.

    Warum ich meine, daß die These, die ich darstelle stimmt, und wir in einen 3.Weltkrieg kommen, vorausgesetzt wir ändern uns nicht, ist folgender.

    Da die einzelnen Menschen, welche derzeit unübersehbar leiden, ihr Leiden auch der Cloud erzählen, dann „weiß“ die Cloud davon. Von dort aus wird man dementsprechend nach Lösungsmöglichkeiten suchen um das Leiden zu beenden. „Hört“ die Bewußtheit der Einzelnen jedoch nicht mehr auf die Lösungsmöglichkeiten der Cloud, sondern meint weiterhin es seien ausschließlich Wirtschaftliche Interessen von Wichtigkeit, und läßt das Leben weiterhin im Frondienst bis zum umfallen arbeiten, dann wird die Cloud, beziehungsweise aus dem Unbewußten etwas eingeleitet werden, was sie durch die Bewußtheit nicht steuern können und sie final befreit. Und ich möchte es jetzt mal so sagen, je störrischer die Menschen am „Falschen“ festhalten, desto „gröber“ muß auch der Eingriff aus dem Unbewußten stattfinden.

    Es ist dies quasi die Geschichte Moses, welcher das Bewustsein repräsentiert, wie er zum Pharao, dem Ego/Böses geht, und Pharao sich jedoch verstockt zeigt und sein Volk, welches die Menschen und das Leben in seiner Schaffenskraft darstellt, weiter versklavt. Daraufhin erhält Moses/Bewußtsein von Gott, der Cloud/Unbewußtes(nicht Unterbewußtes), den Auftrag dem Pharao/Ego Prophezeiungen zu machen, was passieren wird, wenn er das Volk nicht frei läßt. Heuschreckenplage, Wasser werden schlecht, etc. etc. Also geht Moses zum Pharao und verkündet im so lange Unheil, welches auch eintrifft, bis sich der Pharao das Böse/Ego irgendwann geschlagen gibt, das Volk ziehen läßt, und dieses ihrem Gott huldigen läßt. Das heißt, die Menschen brauchen nicht mehr dem EGO gehorchen, sondern können wieder auf das Unbewußte hören, und so Leben und schaffen, wie es ihnen ihr inneres Bedürfnis ist, anstatt ausschließlich zweckgebunden zu handeln.

    Da unser Zinssystem, das Hauptmittel unserer heutigen Pharaonen ist, und dieses Zinssystem einem Virus gleicht, möchte ich mich jetzt mal „mosaisch“ betätigen, und sagen, da der Druck dieses exponentialen Systems gerade überhand nimmt und seine verheerende Wirkung zeigt, wird das auch sehr bald zu einer Pandemie also einer weltweiten Epidemie führen.

    Warum ich das Zinssystem für einen Virus halte schrieb ich hier:

    https://www.freitag.de/autoren/argonautiker/wiederholt-sich-der-wahn-der-osterinsel

    Darin findet man auch die Begründung, warum die selbsternannten Lenker der Welt das System auch selbst, als nicht mehr tragbar befinden, denn ein Zinsfluß geht über die Jahrzehnte zur Neige, weil es vom Volk einfach nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Das Zinssystem aber nur dann bestehen kann, wenn es wächst.

    Gruß aus Bremen

    • Ich lese mir nachher in der Bahn ihre Argumentation im Detail durch. Dass ich nicht mit der Begriffswahl des Bewussten/Unterbewussten konform gehe, habe ich hier kurz angerissen:

      Damit kommt unser Unterbewusstsein ins Spiel (wenn man als Trennlinie davon ausgeht, dass der Neocortex das Bewusstsein verkörpert – hier gehe ich aber nicht konform, belasse es aber an dieser Stelle, da dies der vorherrschenden Weltanschauung entspricht).

      Daher fällt es mir schwer, auch noch eine weitere Trennlinie zwischen dem UNbewussten und UNTERbewussten zu ziehen.

      Ich melde mich diesbezüglich aber nochmals…

      • Argonautiker // 30. April 2014 um 15:14 //

        Ja, mit den Begrifflichkeiten ist das immer so eine Sache, man muß sich irgendwie einigen, daß man die gleiche Sprache spricht, sonst kommt es da sehr leicht zu Mißverständnissen.

        Jung hatte ja die leichten Verwechselungsmöglichkeiten erkannt, und deshalb dem Unbewußten noch das Wort „Kollektive“ vorangestellt. Damit wollte er eben zum Ausdruck bringen, daß es sich eben nicht mehr um einen persönlichen Bereich handelt, sondern damit klar stellen, daß das Gehirn eben zusätzlich noch Zugang zu so etwas wie der Cloud hat, welche die Alten als Gott bezeichnet hatten.

        Aber egal wie wir es nun auch benennen, wichtig ist, daß wir einander verstehen, was wir meinen, und da hilft Beschreiben eben oft viel besser, als in eine Rechthaberei um Begrifflichkeiten zu verfallen. Doch so wie sich unser Dialog anläßt, sollte das bei uns möglich sein.

        Gruß aus Bremen

        • Doch so wie sich unser Dialog anläßt, sollte das bei uns möglich sein.

          Dazu sollten wir in der Tat fähig sein 🙂

          Bezüglich den Kommunikationsgrundlagen habe ich letzt erst ein Beitrag geschrieben.

          Ich kam nun auch dazu, ihre Oster-Insel-Geschichte zu lesen. Sehr angenehmer Lesefluss und treffliche Analogien. Lediglich die Geschichte mit dem Schach-Reis kannte ich anders, dass der Erfinder des Schachspiels beim Sultan einen Wunsch frei hatte… aber das ändert an der Aussage nichts.

          Bezüglich UNbewusstsein und UNTERbewusstsein habe ich gerade ein philosophisches Gespräch geführt. Als Gedankenmodell ist das kollektive UNbewusstsein sicherlich griffig, es fehlt mir aber der Ansatz der Inspiration/Motivation der Menschen. Ob das Kollektiv damit zum Handeln motiviert wird – so wie in der Moses-Geschichte, über den stetigen Druck – mag ich bezweifeln. Aber so ist es nun einmal mit Gedankenmodellen. Erst wenn wir eine Stufe über uns selbst stehen, können wir das „Wunder“ der Evidenz nutzen und wieder nach unten blicken. Erst dann wird es uns wie Schuppen von den Augen fallen – bis dahin bleibt es ein Gedankenmodell mit allen Widersprüchlichkeiten der menschlichen Wahrnehmung…

          • Argonautiker // 30. April 2014 um 21:54 //

            So ist das, da fühle ich mich verstanden. Was ich da geschildert habe, ist ein Gedankenmodell, wie viele Andere auch, denn anders ist es nicht übertragbar, denn das, was sie darin vermissen, also die Begegnung mit dem Unbewußten, und final der Gottheit, die ist nur erfahrbar.

            Um diese Erfahrung jedoch auch für andere zugänglich zu machen, sind halt solche Denkmodelle hilfreich. Sie können einen quasi zu der Tür bringen, hinter der die Gestalten des Unbewußten sind. Wie weit, und ob man da nun vordringen kann, und mag, ist meines Erachtens nahezu unbeeinflußbar. Damit möchte ich sagen, man kann hundert Jahre danach trachten und wird dem „Kern“ Gottes nicht Begegnen, sondern vielleicht „nur“ Königen, Hexen, Drachen, und andere Archetypen, es kann aber auch einfach so ad hoc passieren und Gott nähert sich ihnen.

            Aber zu mindest die Tür öffnen, das kann, und sollte eigentlich jeder, und es tut auch jeder, nur wird sich die Bewußtheit dessen nicht unbedingt bewußt, weil es diese Welt nicht versteht, und somit als Träume, als Visionen, als wirres Zeug, etc., abtut. Deshalb schrieb ich ihnen, und machte darauf aufmerksam, daß sie sich vornehmlich der Bewußtheit bedienen, welche aber ja durchaus auch wichtig ist.

            Gruß aus Bremen

  5. muktananda13 // 30. April 2014 um 20:18 //

    Der Grundgedanke ist das Herz einer jeder Tat, die Absicht deren wird zur Einfluss.

    Alles, was es wird, ist das, was es gewollt wurde.
    Doch auch dies wird, was eben nicht gewollt wurde.

    Nun:

    gibt es eine Gesetzmäßigkeit dahinter, die den Prozess des Geschehens(Materialisierung) in Kraft treten lässt?Oder gibt es doch nun den Zufall, was der Volksmund seit Urzeiten innigst umarmt hat? Was ist wahr, was unwahr, was Glaube, was Wissen?

    Jede Transformation eines Zustands folgt der Absicht,die ihn zu erschaffen hat, doch auch diese zieht an sich in ihrer Urform das Gegenteil davon.

    Wenn man oft denkt und auch sich wünscht,dass etwas nicht geschehe, eben dies geschieht`s .Warum?
    Weil Angst davor das Zündungselement des Gegenteils ist! Angst ist der Auslöser vieler Geschehnisse, welche Unheil bringend waren und noch sind.Darum ist Angst weg zu lassen: weil es paralysiert, in Panik versetzt und sogar Unheil bringt.

    Die reine Logik ist das spezialisierte geistige Analysen-Röntgengerät , das weder unter Gefühlen stehen sollte, noch zu stark verbunden am eigenen Ego sein .Eine starke Logik kann unter Umstände Erleichterung bringen.

    Nun, Zufall ist ein freier Fall in den Glauben.
    Den hat es nie gegeben- nur Unkenntnis der Gesetzmäßigkeiten des Geistes /des Geistes als Denken hat die Menschheit teilweise bis in Aberglaube und Leidesschlamm vertieft.

    Das ganze Universum und und alles Leben unterliegt der Form.Und alles Form den Gesetzmäßigkeiten des geformten Geistes .Obwohl, – paradox- der reine Geist die Freiheit selbst ist: weder Gesetzmäßigkeit , noch Form,noch Name, Zeit, Raum oder Schranken, Anfang, Ende, Änderung, Dualitäten , Vielfalt.

    Begehren ist oft die Angst des Gegenteils.

    Darum:

    Gedanken und Gefühle stets beherrschen. Sonst wird man selbst davon beherrscht.

    • Argonautiker // 30. April 2014 um 22:46 //

      Also ich weiß nicht, ob der Angst da nicht ein wenig viel angedichtet wird. Natürlich gibt es Somatische Erfüllungen, aber nicht nur bei Angst.

      Ich habe viel eher die Erfahrung, das Angst für die Seele etwas ähnliches ist, was der Schmerz für den Körper ist.

      Das Signal einer Grenze der Belastbarkeit.

      Man sollte diese Grenzen respektieren, aber durchaus auch danach streben, sie Schritt für Schritt zu erweitern.

      Gruß aus Bremen

      • Sehe ich recht ähnlich. Solange Angst frei im Innersten vagabundiert, solange Angst unreflektiert sein Unwesen treibt wird es zur Last. Sobald man die Angst zu ergründen sucht, wird Angst zum Wegbereiter. Wie das gehen könnte steht hier.

        • Argonautiker // 30. April 2014 um 23:32 //

          Ja schöner Artikel zum Thema Angst.
          Es wird ja immer noch viel zu oft vermittelt, daß Angst etwas ist, was man nicht haben dürfe. Da tut Aufklärung wirklich not, und ist überfällig. Gerade durch die Grenzerfahrung von starker Angst, habe ich Erfahrungen machen dürfen die wiklich etwas verändern.

      • muktananda13 // 1. Mai 2014 um 7:41 //

        Wenn das Leben nur aus Grenzen besteht, so ist es nur ein Käfig.

        Wer mit Angst zufrieden ist und sich davon nährt, ist nur Opfer der Erschaffung , nicht Schöpfer.

        Grüße vom Bodensee.

        P.S. Limit ist für den Körper und Körper,nicht für die Herzessenz.

        Was der Körper trennt, schweißt nur das Herz zusammen.

        • Grüße vom Bodensee.

          Grüße zurück an meine Heimat, von einem in der Residenz „gestrandeten“ 🙂

        • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 13:19 //

          Sie erweitern das Gesagte um das kleine Wörtchen „nur“, und das verändert viel.

          Natürlich wäre es Mist, wenn das Leben „nur“ aus Angst und Grenzen bestehen würde, jedoch jegliche Grenzen aufzulösen, halte ich für einen Menschen für fehl am Platze. Wir sind weder reiner Geist, noch sind wir der Schöpfer selbst, denen diese Grenzen- und Angstlosigkeit zukommt.

          Wir sind Menschen, haben aber auch die Möglichkeit zu Geist und auch zu schöpferischem. Kleiner aber durchaus wichtiger Unterschied, finde ich.

          Was sie da schreiben kommt bei mir immer so an, oh ihr kleinen Wichte, habt ihr noch nicht die Erleuchtung,…

          Ja wir sind kleine Wichte im Verhältnis zum Geist und zum Schöpfer, aber wir können Materie in Leben verwandeln, daß kann weder der Geist, denn der vermittelt nur wie es geht, und das kann auch nicht der Schöpfer, der weiß aber wie es geht. Tun können es Beide nicht, daß können aber wir, die Lebendigen.

          Gruß aus Bremen

          • Tun können es Beide nicht, daß können aber wir, die Lebendigen.

            Und dieses „Recht“ sollten wir uns nicht nehmen lassen. Handeln können wir in der Gegenwart. Der richtige Zeitpunkt dafür ist immer genau jetzt! An Möglichkeiten sollte es nicht mangeln…

            Habe jetzt gerade die Seite der Schule-des-Werdens eingerichtet. Morgen ist „Kick-off“ – wer nach Karlsruhe kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Infos sind schon auf der Seite vorhanden!

          • muktananda13 // 1. Mai 2014 um 13:49 //

            Finde bitteschön heraus, wer du bist, und stell fest, ob meine Worte irgendein Irrsinn enthalten.

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 14:28 //

            @ muktananda13 1. Mai 2014 um 13:49
            Finde jetzt hier keinen direkten Antwortbutton auf ihre Aussage, ich hoffe sie finden es auch so.

            Ich möchte sie nun wirklich nicht verletzen oder kränken, aber was macht sie glaubens, daß sie mir sagen können, was ich tun sollte? Und was macht sie glaubens, daß ich nicht schon weiß wer ich bin? Und was macht sie glaubens, daß die Antwort darauf etwas statisches ist? Ich entwickele mich im Leben, und deshalb werde ich morgen voraussichtlich nicht mehr der sein, der ich heute bin.

            Außerdem habe ich auch wirklich kein Interesse daran, sie eines Irrsinns zu überführen. Für ihre Irrtümer, falls sie welche haben, sind sie selbst zuständig.

            Ich schrieb ihnen lediglich, daß sie, das was ich schrieb, mit einem „nur“ erweitert haben, und dadurch den Sinn vollkommen verwandelt haben, was ich mit verlaub nicht gut finde, wenn man mein geschriebenes verfälscht um es dann so in Frage zu stellen.

            Gruß aus Bremen

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 14:57 //

            @ Ro!and 1. Mai 2014 um 13:31

            Habe mir die Seite angeschaut. Die Idee einer Schule des Werdens finde ich ganz hervorragend.

            Ich muß gestehen, ich beneide sie ein wenig ob ihrer Annahme, daß es zu keinem WK3 Geschehen kommt, denn glaubt man, daß es zu KEINEM kommt, dann macht es viel mehr Sinn auch jetzt schon etwas Neues wie die SDW zu starten. Glaubt man hingegen daran, daß es ein WK3 Geschehen geben wird, dann ist das Verhalten daraus eher, daß man sich eher auf den „Gang durch Golgatha“ vorbereitet. Das hält mich aber nicht davon ab, auch weiterhin meinen Garten zu bestellen.

            Ich werde übrigens nicht nach Karlsruhe kommen können, wünsche ihnen aber, daß es ein voller Erfolg wird, und wünsche uns allen, daß das eintritt, was SIE vermuten.

            Gruß aus Bremen

          • Paul Watzlawick nannte es einst selbsterfüllende Prophezeihung. Wir sollten uns daher nie unserem Schicksal ergeben.
            Ich muss jetzt nur noch ein paar Menschen mehr in die aktive Rolle für die SdW bringen, sonst ist meine „Duftmarke“ zu stark.

            Grüße nach Bremen.

            P.S.: Ich hab da noch was auf der Halde, dass nur noch durch den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags muss.

            P.P.S.: Der fehlende Antwortbutton liegt an der maximalen Verschachtelungstiefe von 5.

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 15:58 //

            Wissen sie, ich bin ja auch nicht der Meinung, daß es zwangsläufig zu einem WK3 Geschehen kommen muß. Das ist sicherlich nichts Gottgewolltes. Gott will sicherlich genau das, was sie derzeit tun. Das wir einfach förderliche Dinge tun.

            Und gäbe es wesentlich mehr Menschen wie sie, und zwar vor allen Dingen auch in entscheidenden und verantwortlichen Positionen, dann würde ich mich dem was sie vermuten anschließen, beziehungsweise, dann hätte ich gar nicht meine Vermutung entwickelt und würde auch sagen, nein es gibt kein WK3 geschehen.

            Doch meine Wahrnehmung zeigt mir, sowohl via der Bewußtheit, wie auch dem Unbewußten, daß die Verantwortlichen zwar vom Frieden halten reden, aber ihre Handlungen gehen genau in die Andere Richtung, in die Konfrontation, und das bestätigt mir eben eher meine These.

            Der ESM ist durch, und der wird die Schuld der Verantwortlichen auf die Völker verteilen. Allen voran auf Deutschland. Der TTIP steht vor dem Abschluß, er wird die Nationen gegenüber den Wirtschaftskonzernen entmachten. Eine einst friedliche Volksbewegung in der Ukraine, wurde instrumentalisiert um zum Krisenherd zu werden, und die Liste ist noch Lang. Und die Liste, daß ich Menschen wie sie treffe ist recht kurz. Vor allen Dingen ist auf Seiten der Verantwortlichen einfach kein Ablassen vom „Falschen“ erkennbar.

            Gruß aus Bremen

          • Vor allen Dingen ist auf Seiten der Verantwortlichen einfach kein Ablassen vom “Falschen” erkennbar.

            Daher meine Petition, die auch eine Lösung aus dem Dilemma bietet.

            Übrigens TTIP ist Schnee von Gestern, das neue Problem heißt TiSA.

            P.S.: Wäre ich nicht aus dem System ausgestiegen, wäre ich evtl. genau in dieser entscheidenden und verantwortlichen Position. Um dahin zu kommen, muss man aber etwas zurück lassen. Der Preis war mir zu hoch!

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 17:07 //

            So ist es, der TTIP ist zwar deswegen kein alter Hut, aber an TiSA sieht man, daß sie vom Falschen nicht ablassen WOLLEN, sondern es im Gegenteil nur noch ausweiten.

            Glückwunsch daß sie daß auch früh genug erkannt haben und ebenfalls nicht mit hineingegangen sind, in das Zerstörungs Imperium. Das merkt man, und man trifft es nur noch selten.

            Was mich dann doch etwas wundert ist, daß sie, obwohl sie sehen, daß die Zerstörungsmechanismen immer weiter ausgeweitet werden, glauben, daß es nicht zur finalen Schlacht kommt?

            Wie sollte das gehen? Habe ich da etwa doch etwas in ihrer Begründung nicht verstanden, oder hat in ihnen einfach die Hoffnung gegenüber der Schußfolgerung gesiegt?

          • Ich glaube (noch) an die Vernunft der Menschen. Daher auch die Initiative mit einer Petition. Zu offensichtlich sind die Täuschungsmanöver, was aber fehlt, ist ein Weg aus dem Irrsinn. Den Weg hoffe ich gefunden zu haben, das Ziel freilich nicht. Das Problem der Menschen ist nach aktuellem Stand, dass es zuerst zu einer Art Probehandeln kommen muss, bevor man zum Handeln kommt. Hat man keine Vorstellung von einer Handlung, so kann man auch nicht aktiv werden. Die Hintergründe habe ich hier beschrieben. Ich habe mich gestern noch mit Hans Lenk zu dem Thema ausgetauscht, so wie auch zu Ihrer Theorie des UNbewussten. Die Lösung ist dann ein Weg, der schlüssig die Probleme angeht. Das ist der Inhalt der Petition. Das nur am Rande.

            Meine Begründung, wieso ich einen (atomaren) 3. WK für unwahrscheinlich halte – denn ein 3. WK wird atomar geführt, da bin ich mir sicher – kann man auch aus der Spieletheorie erläutern. Der Einsatz sind die bisher erreichten wirtschaftlichen und ideologischen „Errungenschaften“. Der Gewinn ist eine Dominanz über die andere Seite, der Verlust ist, den Einsatz zu verlieren und in absehbarer Zeit – infolge der atomaren Auswirkungen – keine zweite Chance zu bekommen. Da der Verlust den Gewinn überragt, ist dieser Zug kein günstiger.
            Dennoch besteht ein Handlungszwang des Westens, da das Geld-Schneeballsystem einen Grenzwert erreicht hat. Ich habe dies hier und hier an einem Beispiel skizziert. Ich bin mir aber sicher, dass man das „Problem“ lokal zu lösen versucht, also lieber das eigene Volk schröpft, statt in einen unkalkulierbaren Krieg zu ziehen. Was das Volk dann macht, müssen die NSA-Auswertungen ergeben, denn zu irgendwas nützlichem müssen die Daten ja gesammelt werden, wenn nicht zur Terrorabwehr…

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 18:21 //

            OK, dann verstehe ich ihre Haltung. Wenn sie noch Vernunft wahrnehmen, dann ist das stimmig was sie schlußfolgern. Da scheidet sich dann unsere Wahrnehmung, ich sehe da ein Wahn, und der handelt nicht mehr vernünftig, sondern folgt eben stoisch der Erweiterung des zerstörerischen, und ruft zum totalen Krieg.

            Allerdings sehe ich auch, daß ein Schock gepaart mit großer Angst wieder einmal aus diesem Wahn herausholen kann. Ich denke zwar auch, daß WENN ein Krieg geführt würde, dieser auch atomar geführt würde. „Auch“, aber nicht im Sinne von ausschließlich, sondern im Sinne von partiell. Ähnlich wie in WK2, beginnend mit ganz konventionellen Waffen, bis der Sog des Krieges dahinführt, irgendwann auch atomare Waffen einzusetzen, aber daß dieser partielle Einsatz eben genügend erschreckend ist, daß man dann, wie auch in WK2 nach Hiroshima und Nagasaki und den Krieg wieder einstellt, weil man dann zur Besinnung kommt, im Sinne von oh was hab ich da schreckliches gemacht.

            Wir werden sehen, und sie können mir glauben, mir wäre es lieber, sie würden recht damit behalten, daß noch genügend Vernunft da ist. Ich denke aber, es ist Wahn, der denkt, es wäre vernünftig, was man da tut. Denn ein Neustart des Systems ist ja für die Systembetreiber vernünftig. Und das hat man gerne mit Krieg verbunden. Womit sie wahrscheinlich nicht rechnen, ist, daß diese Art von System der Schöpfung entgegensteht, weil dieses System eben den Untergang von Beginn an in sich trägt. Etwas was den Untergang in sich trägt und sich stetig nur im Aufbauen und Zerstören betätigt, entwickelt sich nicht, sondern rennt im Kreis und verhindert Entwicklung. Das ist quasi ein Steckenbleiben in der Pubertät, die im Momente in dem sie gewahr wird, daß sie physisch nicht mehr wächst, meint sich wieder selbst zerstören zu müssen, anstatt nun das eigene Leben als Individium eigentlich anfangen könnte. Das wiederholen dieses Irrtums, kann sich die Schöpfung glaube ich nicht gefallen lassen, und wird eingreifen müssen.

            Die Schöpfung wartet immer mit etwas Unerwartetem auf, und ihr unterliegt die Natur, und sie hat Zugriff auf das Unbewußte, beziehungsweise entspringt aus ihr.

            So, das Unkraut ist gejätet, jetzt geht es in die Sauna, schönen 1. Mai noch.

          • Wir sind ganz eng bei einander – haben nur einen unterschiedlichen Blickwinkel.

            Ich glaube (noch) an die Vernunft der Menschen.

            Das geklammerte „noch“ steht solange da, bis die Petition zum Ende kommt. Ausgehend von dem Erreichen des Quorums, bestätigt sich dann mein Glaube oder er verfliegt.

            …bis der Sog des Krieges dahinführt, irgendwann auch atomare Waffen einzusetzen…

            Diese Gefahr sehe ich genau so, daher auch das „unwahrscheinlich“ im Titel des Beitrags!

            „Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, daß das Unwahrscheinliche eintreten kann!“ (Aristoteles)

            Viel Spaß in der Sauna… und die Natur kennt kein Unkraut!

            P.S.: Ich habe Ihr Kommentar vom „freitag.de“ mit eingebaut, dann ist die Argumentationslinie durchgängig…

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 20:14 //

            Die Natur kennt vielleicht kein Unkraut,…

            Ich aber!

            Daß ist all das „Zeugs“, was in vielen Gegenden meines Gartens wachsen darf, so wie es will, aber zwischen meinen Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und dergleichen, da fliegt es nicht nur raus, sondern ich werfe es dort sogar meinen Nutzpflanzen zum Fraß vor.

            Ich habe gute Erfahrung mit diesem Prinzip gemacht. 😉

            Menschen können soooo grausam sein.

            Viel Erfolg mit ihrer Petition.

          • …ich werfe es dort sogar meinen Nutzpflanzen zum Fraß vor.
            Ich habe gute Erfahrung mit diesem Prinzip gemacht.

            Ich merke schon, wir verstehen uns… <klick>

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 22:17 //

            Ja wir verstehen uns.

            Manchmal bin ich auch ganz gemein, und ertränke ich daß Unkraut, und wenn es so richtig gut stinkt, dann gebe ich es meinen Nutzpflanzen. Smoothies,- sie stehen drauf, besonders Brennesseln lieben sie so aufbereitet.

            Das Verbrennen von Pflanzen ist übrigens nicht nur zu verwerfen. So wie sie es beschreiben aber wohl schon. Die Veraschung und das Aufbereiten der Pflanzenasche zu Heilzwecken ist durchaus eine nicht ganz ungewöhnliche Methode in der Naturmedizin. Chemisch bleibt meist viel Kalium übrige, wobei Kalium auch nichts anderes als Pflanzenasche heißt und früher auch vornehmlich so hergestellt wird.

            …und Phosphor wird, wenn meine Kenntnisse richtig sind, durch die Blitze bei Gewittern in den Kreislauf eingespeist, welches dann „abregnet“. Phosphor, die Inspiration vom Himmel bringt die Pflanzen zum Blühen. Der Bauer liebt Frühjahrsgewitter. Das kann man sogar regelrecht an den Pflanzen sehen, daß Blitze so wirken, wenn man sie einmal diesbezüglich beobachtet.

            Gruß aus Bremen

          • Die Veraschung und das Aufbereiten der Pflanzenasche zu Heilzwecken ist durchaus eine nicht ganz ungewöhnliche Methode in der Naturmedizin…

            Das ist doch ein Beweis für meine These, dass es noch ausreichend reflektierten Verstand gibt und damit Hoffnung für eine friedliche Lösung!

          • Argonautiker // 1. Mai 2014 um 22:23 //

            Oh je, ich muß aufhören, die Flüchtigkeitsfehler mehren sich.

            Gute Nacht.

  6. muktananda13 // 1. Mai 2014 um 7:43 //

    Die Seele kennt Angst nicht.

    Nur das Ego , am Verstand gebunden.

    Darum rentiert sich immer, die Seele zu entdecken.

  7. muktananda13 // 1. Mai 2014 um 14:07 //

    WAS DIE ARMUT DES DENKENS TRENNT, SCHWEIßT NUR DER REICHTUM DES HERZENS ZUSAMMEN.

  8. Sicher ist es besser, sich vorzustellen, dass es keinen Krieg gibt, wenn wir an den Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung denken.

    Unsere Dirigenten im Hintergrund, die schon seit ein paar Tausend Jahren das Sagen haben, scheinen mir zunehmend die Gewalt über ihren Taktstock zu verlieren, Internet sei Dank. Auch wenn hier schon wieder viel gefiltert wird, so kommen doch genügend Informationen durch, um sich ein eigenes Bild machen zu können, und nicht nur das der Staats- bzw. Konzernmedien.

    Wenn diese Dirigenten nicht mehr die Deutungshoheit haben, werden sie ggf. fahrig und machen Fehler. Dann könnten wir ein versehentlichen Kriegsbeginn haben, den auch diese Drahtzieher nicht wirklich wollten.

    Ich sah übrigens ein Bild von Bush Senior mit Putin beim chinesischen Chef, auf dem sie alle eine Kutte der Freimaurer trugen. Sieht also so aus, dass sie alle dem gleichen Drahtziehern dienen. In diesem Fall sollten wir uns gemütlich zurücklehnen können und über ihr Schmierenstück lächeln, oder?

    Viele Grüße
    Martin

    • In diesem Fall sollten wir uns gemütlich zurücklehnen können und über ihr Schmierenstück lächeln, oder?

      Auch ohne das Bild gesehen zu haben, ist das mein Verdacht – alles andere (meinte Spock) erscheint unlogisch 😉
      Dennoch werden wir eine Kröte zu schlucken bekommen, ganz umsonst ist das Theaterstück nicht – auch wenn es so grotten schlecht wie dieses ist.

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