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Glaube und Gelassenheit

Schnappfisch-1740Wir werden dieser Tage wieder vermehrt mit Zusammenhängen konfrontiert, welche ein nahes Unheil verkünden. Oft lassen wir uns von den Interpretationen leiten und folgen den Gedanken, so dass diese auch Teil unserer Vorstellung werden. Es gibt aber auch eine andere Haltung diesen Informationen entgegenzutreten, die der Gelassenheit.

Ich lasse mich gerne auch von scheinbaren Zusammenhängen (ver-)leiten. Zu oft folgt man diesen und kommt dann in eine Sackgasse des Denkens. Der einzige Ausweg scheint, am Ende der Sackgasse sein Lager auf zu schlagen und auf die Dinge zu warten, die da kommen. Selbstverständlich wäre es fahrlässig, wenn man sich am Ende dieser Sackgasse nicht bestens auf das Ereignis vorbereitet und so deckt man sich mit ausreichend Lebensmitteln und einer warmen Decke ein – zumindest, wenn der Lieferservice auch dort hin liefert 😉 .

Bis vor kurzem war das auch eher mein Bild der Lage. Mehr und mehr stellte ich mir aber die Frage, ob es wirklich keine andere Lösungsmöglichkeit gibt, der scheinbaren Zukunft zu entkommen. Aus rationaler Betrachtung fiel mir keine schlüssige Lösung ein. Ich könnte zwar alle Zusammenhänge leugnen und diese nicht weiter an mich heran lassen. Diese Lösung der inneren Abschottung erscheint aber nicht aufgeklärt, sondern eher der verzweifelte Versuch, seiner Hilflosigkeit nicht ins Auge zu sehen.

So kam ich zur Achtsamkeit, zum Seele-Geist-Körper-Organismus und zur Feinstofflichkeit.

Das innere Ich, dass unaufhaltsam unser Geschwätz wahrnimmt, dass nach diesem Geplapper unsere eigene Wirklichkeit prägt, bekommt damit zur Ruhe. Wurde es zuvor beeinflusst durch Scheinrealitäten, durch Beeinflussung, Konditionierungen, Ängste, Wünsche…, so werden diese Stimmen nun ruhiger.

Dieses Gewahrsein durch Achtsamkeit schafft einen neuen Zugang, erzeugt eine innere Haltung. Es ist dann nicht mehr das Ziel in jedem und jeder Information ein Zusammenhang zu sehen, sondern die Dinge zu belassen, los zu lassen. Diese Haltung entspringt nicht der Gleichgültigkeit, meint nicht die zuvor aufgegriffene Abschottung. Diese Haltung nimmt wahr, was geschieht. Folgt aber nicht zwangsweise den Schlussfolgerungen unseres Verstandes sondern hört auch unserer Seele zu.

Zur Zeit komme ich mir vor, wie ein Reisender auf einem Regenbogen. Die Magie der scheinbaren Zusammenhänge verlassend, aber doch noch auf diese bauend folge ich den bunten Farben des Regenbogens zu einer völlig anderen Sichtweise, einem anderen Bewusstsein für unsere Wirklichkeit. Es werden in nächster Zeit noch einige Reiseberichte folgen, gewiss aus beiden „Welten“, die letztendlich aber eins sind…

Gott schenke mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann;
den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, die einen von den anderen zu unterscheiden.
(Gelassenheitsgebet)

Über Ro!and (397 Artikel)
Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
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3 Kommentare zu Glaube und Gelassenheit

  1. Ich bin gespannt auf Deine Reiseberichte. Klingt nach neuen und sehr kraftvollen Perspektiven. Darf ich Dir (natürlich auch für mich) trotzdem wünschen: Bleib wie Du bist?

    • Danke für Deine Wünsche, lieber Ingo. Ich möchte so bleiben wie ich bin, aber das wiederfinden, was verloren ging.

  2. Es gibt da noch so viel mehr, da draußen…

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