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Der Preis des Weltfriedens

Schnappfisch-1755Weihnachten steht vor der Tür und dieses Mal soll es anders sein mit den Wünschen für das Fest.

Stellen Sie sich einmal vor, alle paar tausend Jahre eröffnet sich für die Menschheit ein besonderes Fest und dieses Jahr ist es an Weihnachten wieder soweit. Ein höheres Wesen ermöglicht uns den dauerhaften Weltfrieden. Dazu befragt es jeden Menschen auf seine Art und Weise, welche Wünsche dieser hat und welchen Preis er dafür zahlen würde, damit ein dauerhafter Weltfriede zustande kommt.

Nachdem er alle Menschen befragt hat, schaut er nun, ob die Wünsche durch die bereitwillig eingeräumten Tätigkeiten, Verzichte etc. aufgerechnet werden können und ob die Natur diesen Preis langfristig tragen kann. Geht die Rechnung zugunsten des Weltfriedens aus, so segnet uns dieses höhere Wesen mit einem höheren Bewusstsein, was uns dauerhaften Frieden schenkt. Geht die Rechnung nicht auf, bleibt alles wie es ist und die Menschheit hat in ein paar tausend Jahren wieder die Gelegenheit, wie schon einige Male zuvor.

Die spannende Frage ist nun, was wären Ihre Wünsche und welchen Verzicht, Preis, Dienst etc. wären Sie bereit dafür zu zahlen? Je konkreter die Vorstellungen sind, desto besser – wobei das höhere Wesen sicherlich auch mit unklaren Vorstellungen umgehen kann.

Damit dieses Gedankenexperiment nicht völlig danebengeht, sind Wünsche, die derzeit sicherlich in einigen Köpfen herumschwirren, ausgenommen. Dazu gehören z.B. Welt-Allmachtsphantasien wie auch anderes Sackgassen-Denken.

Vieles ist töricht an eurer Zivilisation. Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach, bis ihr so viel habt, dass ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert die Wälder, den Boden, ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation mehr, die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt, während ihr immer größere Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.
(Tatanga Mani)

Der Preis des Weltfriedens
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Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
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2 Kommentare zu Der Preis des Weltfriedens

  1. Die Frage ist UNKLAR!

    Was sollen in dem Kontext Wünsche? Ich denke, es geht darum, was man bereit ist, für den WELTFRIEDEN zu tun bzw. auf was man dafür verzichten würde. Also ist der WELTFRIEDEN der Wunsch, um dessen Preis es hier geht – oder etwa nicht?

    Für den Weltfrieden wäre ich bereit, mit dem Hartz4-Satz + 100 Euro zu leben und mich auf ein Zimmer zu beschränken. Auf das breite Warenangebot würde ich zugunsten von „3 Varianten jeder Ware“ verzichten. Auf von weither importierte Nahrungsmittel würde ich verzichten – auf tierische Produkte verzichte ich bereits jetzt, genau wie auf ein Auto.

    • Danke Leonie für den Vorstoß!

      Die Wünsche in dem Kontext werden dann klar, wenn man die Milliarden Menschen sieht, auf deren Schultern wir unseren Wohlstand ausleben. Es wäre auch ein sehr einseitiges Bild, wenn wir uns nur im Verzicht üben müssten. Erst durch die andere Seite – hier als die Wünsche umrissen – wird das Bild vollständig.
      Bei diesem Gedankenexperiment sollte auch ‚rüber kommen, dass die Unterschiedlichkeiten berücksichtigt werden und nicht mit der Gießkanne über alle Köpfe hinweg entschieden wird – so wie unsere Politik derzeit handelt. Wenn man so will, geht es also nicht um einen einheitlichen Hartz4-Satz oder ein Grundeinkommen, sondern um ein Bedarfseinkommen. Welchen (individuellen) Bedarf habe ich persönlich?

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