News Ticker

Zwischen Schwarz und Weiß liegt die Wahrheit

Schnappfisch-3709Unser Leben ist geprägt von einer polarisierten Meinungsdiktatur, die kaum noch die Nuancen zwischen Schwarz und Weiß kennt. Entweder ist man für Bio oder dagegen, für den Westen oder den Osten, für Projekt-X oder dagegen etc.
Die Wahrheit – wenn man so will – ist jedoch selten so farblos, wie uns die Meinungsmacher einzureden versuchen. Was passiert aber, wenn wir uns von dessen Semantik mitreißen lassen?

Am Beispiel des Ukraine-Konflikts lässt sich einiges be-greifbar darstellen, daher werde ich abermals diese Konstellation zur Verdeutlichung heranziehen. Es sei aber erwähnt, dass diese Meinungsdiktatur kein Kind dieses Konflikts ist, sondern längst Teil unserer „Wertekultur“ geworden ist – zumindest in der Politik und gesellschaftlichen Meinungsbildung.

Bei den Gesprächen um den andauernden Ukraine-Konflikt gleicht der Argumentationsraum einem Schachspiel. Es gibt die Weißen und die Schwarzen Figuren in diesem Spiel. Dazwischen gibt es nichts. Dieses reduzierte Abbild der Welt im Sinne eines Schachspiels führt unweigerlich zu einer Polarisierung. Die Basis für ein Konsens kann aus dem Schachspiel heraus nicht stattfinden, lediglich von außen.
Findet das Schachspiel nach den transparenten Regeln statt, so wäre dieses Kräftemessen zumindest fair, da die Schachregeln beiden Parteien die gleichen Gewinnchancen zugestehen. Verändert man jedoch die Regeln, so trifft diese Fairness nicht mehr zu. Wenn man dann sogar so weit geht, (einseitig) die Figuren aus dem Spiel zu entfernen, so dass der Gegner nur noch mit dem König und einem Bauern spielt, so erinnert dies vielleicht nicht unmittelbar an den Ukraine-Konflikt, besonders weit her holen muss man ein passendes Beispiel jedoch nicht, wie uns die jüngste Geschichte politischer Lügen lehrt.

Zurück zur Diskussionskultur, dessen kultureller Boden schon längst ausgetrocknet ist. In einer öffentlichen Diskussion trifft man kaum noch auf Argumente. Viel zu schnell versandet eine Diskussion in persönlichen Angriffen. Selbst wenn versucht wird, dieses Schwarz-Weiß-Bild aufzubrechen, wird dieses mit den üblichen Diskussions-Keulen des Putin-Verstehers, Verschwörungstheoretikers oder Nazis wieder in die Nichtfarben zurück gedrängt. Ein besonders deutliches Bild von dem Ablauf zeigt jüngst dieses Video:

Eine solche Diskussion lässt kaum den Raum, sich seine eigene Meinung zu bilden. Was bleibt ist die Identifikation mit einer Seite und der Frust, wenn die persönlichen Angriffe der anderen Seite aufschlagen, denn es fehlt bei dieser Diskussion für den Zuschauer die Möglichkeit der Interaktion. Es wundert mich dann nicht mehr, wenn der Zuschauerrückkanal in die Online-Foren verlagert wird und dort um so heftiger tobt, da einige hier ein geeignetes Ventil gefunden haben, ihren Frust abzulassen. Letztendlich ist dies eine der wenigen Möglichkeiten der inneren Heilung. Besser wäre es wohl, erst gar nicht krank zu werden und solche Diskussionssendungen nur noch in homöopathischen Dosen zu konsumieren.

Es ist aber auch die Vorbildfunktion die bleibt. Kaum eine private Diskussion hat die Synthese als Ziel, es bleibt bei der festgeklopften These und Antithese. Erkennbares Ziel ist es dann, den Anderen in sein Lager zu ziehen. Folgt er diesem „Ruf“ nicht, so ist er Dumm, ein Verschwörungstheoretiker oder gar ein neu-Rechter – sprich ein Feind, der bekämpft werden muss.

Auch wenn man nicht gleicher Meinung ist, kann man es bei der Sache belassen. Kann auseinander gehen und jeder weiter seinen Teil der Wahrheit sehen. Vielleicht öffnet sich die Sichtweise ja erst später. Bei der aktuellen Diskussionskultur sehe ich diesen Gewinn einer erweiterten Sichtweise nur noch beschränkt. Zu hoch die gedanklichen Mauern, die einem jeglichen Blick versperren.

Was uns als Gesellschaft dabei verloren geht.

Was mich an der aktuellen Situation am meisten beunruhigt, ist der schleichende Prozess der stillen Annahme. Durch die Vorbilder kommt es kaum noch zu Beispielen, wie Kompromisse gefunden werden können – wie man sich in der goldenen Mitte trifft. Echte Alternativen haben nicht mehr die Basis, überhaupt Gehör zu finden: zu laut sind die Schwarz-Weiß-Stimmen. Bis sich dies auch auf die nähere Umgebung abfärbt, ist nur eine Frage der Zeit.

Schon heute sind kommunale (Groß-)Projekte kaum noch realisierbar. Das mag vielerlei Gründe haben. Ein Grund ist sicherlich die geringe Bereitschaft der Bevölkerung, sich im Vorfeld auf eine Diskussion ein zu lassen. Erste wenn die Tatsachen vor der Tür stehen – und dessen Auswirkungen einen selbst betreffen – steigt die Bereitschaft. Die Basis für eine Diskussion ist dann meist nicht mehr gegeben und so kommt es auch hier zur Polarisierung.

Internet: mehr Segen oder Fluch?

Durch die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, ist unsere Wahrnehmung eine andere geworden. Das was wir früher ungeprüft von den Fernsehnachrichten oder Zeitungen übernommen haben, können wir heute kritisch prüfen. Wie viel wir davon aber tatsächlich kritisch prüfen, liegt an uns. So können wir z.B. bei dem Absturz des Malaysia-Airline-Flugs 17 (MH-17) über der Ukraine die Theorie des Kampfjets-Abschluss einer SU-25 übernehmen oder aber prüfen, ob dieses Flugzeug überhaupt in 10.700 Metern operieren kann und falls ja mit welcher Geschwindigkeit bzw. Bewaffnung.

Nutzt man die Möglichkeiten, die einem gegeben sind, verlässt man sehr schnell das modellhafte Abbild einer Schwarz-Weiß-Welt. Wenn wir dann wieder(?) lernen durch den Austausch – durch die Diskussion – unser Bild von der Welt zu erweitern, sind wir auf einem guten Weg.

Den Leitmedien zumindest stünde es gut zu Gesicht, von der scheinbar so wirksamen Polarisierung abzukommen und mehr eine ausgewogenere Linie in der Mitte zu finden. Vielleicht können sie damit verlorenen Boden wieder gut machen und tragen indirekt dazu bei, eine Diskussionskultur zu schaffen, die diesen Namen auch verdient!

Es ist schwieriger, eine vorgefertigte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
(Albert Einstein)

Zwischen Schwarz und Weiß liegt die Wahrheit
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)
Über Ro!and (393 Artikel)
Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
Kontakt: Webseite

29 Kommentare zu Zwischen Schwarz und Weiß liegt die Wahrheit

  1. Gruppenverhalten: Auseinandersetzung, Wettkampf, Krieg
    (Wirtschaftswachstum und Unternehmensentwicklung)
    -meine Sichtweise –

    Eine konforme Gruppe (schwarz, weiß und unbestimmt) ist nicht selbsterhaltend durch gesunde Eigenentwicklung überlebensfähig – Wachstum und Entwicklung werden daher durch außen, von außen, nach außen bestimmt. Auseinandersetzungen intern gehören zum Leben. Dazu benötigt jede Gruppe Mitglieder, die anders denken, anders im Interesse der Gruppe handeln, einen anderen Blick haben. Diese lösen Reaktionen aus, die eine Stellungnahme und ein führen von Auseinandersetzungen bedingen, führen daher zur farbigen Mischung, die Entwicklung sowie eine natürliche Fluktuation begünstigt.

    Im großen Maßstab:
    Werden Auseinandersetzungen intern vermieden, werden sie nach außen geführt.
    Z.B. Mittelstand und Industrieunternehmen haben sehr wenig Differenzen. Man kann durchaus sagen, sind in einer konformen Gruppe aufgegangen. Kleinstunternehmen gehören teils auch dazu, da es schwieriger wird, anders zu handeln. Die natürliche Fluktuation im inneren gibt dann wenig Entwicklungsanreize.

    Wird eine natürliche Grenze im Verdrängungswettbewerb erreicht, d.h. weitere Wachstum bzw. Entwicklung nicht mehr möglich, da es keine Andere Gruppen mehr gibt, frisst sich die Gruppe selbst oder provoziert einen Krieg, der neuen Spielraum schafft.

    Eine Wirtschaft mit einseitigem Strategie- und Handlungsfokus auf räumliches Wachstums i.V.m. konformen Gruppen ist daher per Definition Krieg.

    Sind wir im Krieg?
    Ja.

    • Wie lange sind wir im Krieg?

      Bis Gruppen die Farbe des Unterschieds als Wert annehmen und nicht nur als notwendiges Übel (zu bestimmten Zeitpunkten).

      Ein Krieg, um neuen Raum zu schaffen, ist nicht produktiv – da der nächste ohne Verhaltensänderung avisiert ist.

  2. Aus meiner Sicht führen wir jetzt – zumindest ich tue es – einen Krieg, um den langen Krieg zu beenden.

    Dazu gehört es, dankbar zu sein, dankbar für alles, was dich persönlich veranlasst, Stellung zu beziehen – Farbe zu bekennen. Welche Farbe ist egal. 🙂

    • Farben

      Farbig ist, was bewußt ist. Alles (inkl. Schwarz, Weiß) ist erlaubt. Typisches Mitläuferverhalten auch. Standpunkte können variieren, sich verschieben, sich vereinen, sich abgrenzen etc. Auch muß man keine bestimmte Farbe, standpunkt einnehmen – sonder kann Jederzeit frei bestimmen und je nach Lage ändern. Nut TUN sollte man es.

      Was nicht geduldet werden kann, ist völlige Unbewußtheit, Taubheit, Blindheit – gar keine echte eigene Bezugnahme zur Welt (in welchem Sinne auch immer) bzw. stets abfallende. Dies macht selbst sehr krank UND ganz besonders Andere, die sensibler sind – es sehen und darunter leiden (unter der fremden Krankheit und nicht unter der Eigenen. Doch kann auch das zur eigenen Erkrankung bezügl. desinteresses an der Welt führen.) Leider oder teils zum Glück dauern Krankheiten lange, bis diese automatisch zur Aussortierung führen.

  3. Die Ansteckungsrate -gefahr ist als sehr hoch anzunehmen.

    • Es scheint eine große Pandemie anzurollen. Hoffentlich ist unsere innere Medizin ausreichend entwickelt.

      • Klarheit – Hilfe zur Selbstreflektion

        fühlst du dich klar, kannst du einen klaren Gedanken fassen – entspricht das Farbe.

        Kannst du gerade nicht – warum auch immer, entspanne dich. Begib dich z.B. in die Nähe eines liebenden Menschen (egal wer), dann fühlt sich dein Körper sofort entspannt, du kannst denken, bist klar. Kann passieren, daß sich danach der Kopf etwas dreht – dies ist eine Selbstregulierung des Körpers. Führe deine Auseinandersetzungen möglichst tagsüber, dann muß dein Körper dies nicht nachts in großem Umfang tun – ruhiger, tiefer Schlaf hilft der Regeneration – erfrischt.

  4. Es gibt viele bekannte Methoden und Entspannungstechniken für den Selbstgebrauch.

    Ich finde es wesentlich und möchte dies auch deutlich machen, daß der Austausch auch untereinander sehr viele Vorteile hat. Klarheit im Denken, Entspannung des Körpers bishin zum Seelenkontakt ist praktizierbar und gar nicht schwer. Akzeptanz, Verständnis und der Umgang damit dagegen sehr.

    Vielleicht hast du es schon erlebt, vielleicht nicht. Leider wird darüber nicht gesprochen. Ich kann es nicht wissen.

    Daher ein kleiner Exkurs:
    Einige verwechseln das, was passiert mit der harmonbasierten Idee der Liebe. Daher kommt es vor, das evtl. entstehende Konsequenzen im Vorfeld vermieden werden wollen. Dies ist unnötig. Es ist sicher eine Art der Liebe – auch fühlt es sich so an.

    In der intensiver Form des vom Anderen automatisch Verstanden werdens, kommt es vor, daß: dannach ist man schwindelig, vergißt manchmal die Welt, das Herz fängt Feuer, Schmetterlinge im Bauch, viele neue Ideen, Lust am Leben – Lust auf mehr, Lust in diesem Zustand des Zusammenseins für ewig verweilen zu wollen – weil man sich entspannt und wohl fühlt, bei sich ist, angenommen, frei sprechen kann – glücklich ist. Und doch ist es eine andere freiere Form, da man sich trennen kann ohne einen Verlust zu spüren. Sie ist fruchtbar und wohltuend für alle, Körperkontakte dürfen stattfinden sind jedoch nicht notwendig.

    • Auf dieser Ebene findet im Normalfall kein Mißbrauch statt. Zweifel können sein, da sich der ein oder andere fragen kann, was so alles frei erzählt wird (Preis gegeben) und daher im vorherrschenden Verständnis mißrbräuchlich verwendet werden kann. Doch ist es gerade dies, was den Mehrwert ausmacht. Manchmal erkennst du dich selbst erst, wenn und indem du frei aus dem Bauch heraus erzählst – dein Spiegel, deine Reflektionsmöglichkeit ist dann klarer.

      • Interessant, dass Du das gerade ansprichst. Gestern in der Theater-Gruppe hatten wir einen ähnliche Diskussion. Wie viel Gefühl können wir zulassen ohne verletzt zu werden? Wie viel steuern, kontrollieren wir und ist es dann noch authentisch?

    • Danke Sandra, dass Du Deine Erfahrungen hier mit uns teilst!
      Wie wichtig es ist, sich in Erinnerung zu rufen, dass Heilung durch den Kontakt mit anderen Menschen geschieht, spüre ich immer stärker. Der Weg dorthin gibt uns einige Aufgaben auf, so müssen wir von unserem EGO ablassen, zur Ruhe kommen und uns darauf einlassen. Dank ist die Wirkung unvergleichlich.

  5. Abschlußzitat für heute:
    „Krieg ist einzig Symptom des Mangels dem Leben begegnen zu wollen.“

  6. In eine reine unsterbliche Liebe zu fallen, hat nichts mit vorübergehender Verliebtheit oder rein körperlichen Trieben zu tun. Es ist die Verbindung des seelischen Triebs, geistigen Triebes und körperliches Triebs, der das möglich macht – Das Erleben ist weder auf Geschlechter begrenzt, Formen des Auslebens sind unbegrenzt. Getrenntheit, Schwäche etc. gibt es hierbei nicht.

    In Ermangelung dessen führen wir lieber Kriege.

    • Es ist wohl eine Ausgeburt unserer Zeit, Liebe mit Sex zu verwechseln und daher gar nicht weiter zu blicken. Dabei ist Liebe der Schlüssel zu uns selbst und zu allen anderen Lebewesen.

  7. Anderen einen Platz einzuräumen – ihn freiwillig und selbstverständlich zu geben – entspräche artgerechtem Verhalten.

    Durch den Untergang der artgerechten Kultur ist dies nun eine Kunst, eine Rarität.

  8. gerade gelesen:
    Tomorrow, Germany’s Constitutional Court will rule on a major tax case that could devastate German business owners. There was no estate tax in Germany so businesses could pass from one generation to the next intact. That may all come to an end tomorrow.

    Das kann uns nicht nur das Rückrat brechen, sondern das Genick.

    Liebe Familienunternehmen, wenn ich es irgendwie kann – (vielleicht kann es ein anderer), mache ich einen Fond auf kaufe und verschenke Euch an Eure gewählten Nachfolger. Bleibt uns erhalten, gebt nicht auf – bitte!

    • Warten wir die heutige Entscheidung des BVerG ab. Falls die Erbschaftssteuer dann auch auf das Betriebsvermögen ausgeweitet wird, sieht es in der Tat düster für das einstmalige Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland aus.
      Alles scheint derzeit massiv in Richtung einer Konsolidierung der Wirtschaft auf ein paar Großunternehmen hin zu deuten. Wird CETA, TTIP, TiSA so realisiert, wie es derzeit im Raum steht, ist die Erbschaftssteuer auf Betriebsvermögen nur ein weiterer Baustein 🙁

      • Es geht hierbei ja nichts ums Geld bzw. um das Erbe nach einem langen Leben. Es geht darum, daß kleine Unternehmen anders handeln als Große. Viele belassen die Werte im Unternehmen und entnehmen sie nicht. Nur durch einen Unfall des Partners kann dies zur Aufgabe führen. Sie müssen eine Steuer zahlen auf ihr Geschaffenes und müssen billig ein ansonsten wirtschaftlich laufendes Unternehmen abgeben.

        • Ist das nicht gerade ein „Glücksfall“ für Konzerne, denen es oft an Innovation mangelt und sie damit günstig an deren Know-how kommen?

          • Nein. Es gibt keinen Gewinner.

            Das einzige fundierte Interesse ist es, die lange und erfolgreiche Tradition des Unternehmertums zu zerstören – diese abzuschaffen. Alle kurzfristig entstehenden ‚Gewinne‘ sind zu kurz gegriffen. Die mittel- und langfristigen Folgen sind einfach nur verheerend für alle, ein katastrophaler Verlust.

            Zudem ist kein Unternehmer so naiv zu warten, bis die Herren sich entschieden haben. Ich selbst habe diesen schleichenden Prozess durchlebt. Es macht einfach keinen Sinn mehr, all seine Arbeit, all sein Können, all seinen Fleiß in das Unternehmen zu investieren und dort zu belassen. Es macht keinen Sinn mehr sich zu erweitern (gesundes Wachstum), Auszubilden, Anzustellen, sich mit Mitarbeitern rumzuschlagen etc.. Damit erhalte ich nun weniger Arbeitsplätze, zahle weniger Beamte, weniger Arbeitslose, erfinde andere Dinge – habe zusammengelegt und brauche kein großes Büro für Kunden mehr (Infrastrukturkostenbeteiligung sinkt) etc.
            D.h. ICH WARTE SICHER NICHT. UND DAS HEIßT ALLES. ES HEIßT, DAS DIE VERSUCHE BEREITS ERFOLGREICH WAREN – lediglich nur noch vollzogen wird. ES HEIßT, DAS ICH NUN MEHR FREIHEITEN HABE und das notwenige Kapital für Notfallplanungen.
            Gleichzeitig macht es aber deutlich, was dieser Angriff gesamtgesellschaftlich bedeutet, bedeuten kann und wird.

          • Das was Du sagst, bestätigen mir auch viele andere Unternehmer/innen. Ich selbst bin an dem gleichen Punkt angelangt.
            Nach dem „Befreiungsschlag“ fällt von den meisten eine große Last. Dennoch bleibt die Trauer der vergangenen Zeit zurück.

  9. Bei allem, was mir heilig ist, ich schwöre!

    Diese Intrige und da man sich darauf verlassen hat, auch der Versuch, werdet die Beteiligten gemeinsam sehr teuer bezahlen.
    Das deutsche Volk hat es nicht zu vertreten, daß Maßnahmen ergiffen werden, um das Herzblut erlöschen zu lassen.
    Gleichzusetzen ist dies mit der willentlichen Entfernung des Herzschrittmachers für die Welt.
    Bei Vollzug ist dies eine Katastrophe, nicht nur für Deutschland sondern für die ganze Welt,
    um danach erneut und wiederum mit dem Finger auf Deutschland zu zeigen – uns verantwortlich zu machen, da man uns als Auslöser benutzt, für das Leid und Elend Aller.

    Ich kann nur sagen, wir werden tun, was wir können und müssen.
    Für alles, was geschehen mag, sind wir nicht verantwortlich zu machen.
    Wir übernehmen nicht die Rolle des Schuldigen, die uns auferlegt werden soll, damit die wahrhaft Schuldigen einen Freischein bekommen.

  10. Mit dem Unternehmertum verbunden, ist die Übernahme einer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir nehmen unsere Aufgabe ernst und kreieren Lösungen für das was wirklich gebraucht wird.

    Fällt dies weg, da es nicht nur nicht gepflegt und wertgeschätzt wird (alle Vorbereitungen sind dazu abgeschlossen), sondern zudem wirtschaftlich unterbunden wird (VOLLZUG wird nun diskutiert) – dies ist aus welchen Gründen auch immer ein gesellschaftlicher Supergau.

    • Der Zweck:
      Gibt es keine Menschen mehr, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, mutiert diese Gesellschaft zum Spielball, der willkürlich benutzt werden kann.

      D.h. wir sind alle davon betroffen.
      Als jemand, der Verantwortung übernehmen möchte, kann ich immer handeln. Dies ist aber eine persönliche Entscheidung.

      • … und den Wahnsinn nicht mehr mitzumachen. Diesem keinerlei Unterstützung mehr zu geben – auch keine Hilfe – ist auch eine persönliche Entscheidung, die FÜR den Erhalt der Gesellschaft getroffen werden kann, obwohl sie impliziert, sich durch Entzug und Verlust des Eigenanteils bzw. -beteiligung GEGEN die Gesellschaft zu stellen.

        Wenn es Zeit ist, gehe ich einfach. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen.

        http://www.supremacy.de

        • Ich habe vergessen, mich bei Euch zu bedanken. Ihr habt mir den Weg freigeräumt, damit ich gehen kann, von euch lassen, euch verlassen kann. Ich liebe euch, habe und werde es immer tun aber darf ich jetzt gehen. Und werde genau dies tun.

          Danke für eure Hilfe – dies ist aufrichtig gemeint – kein Sarkasmus.

          • Danke für das Teilen Deiner Erfahrungen. Ich hoffe, Du verweilst hier noch ein wenig – zumindest solange, wie die Musik noch spielt…

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Zwischen Schwarz und Weiß liegt die Wahrheit - Der Blogpusher

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.