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Sich der Aufgabe stellen

Es gibt einen konkreten Anlass, ich möchte ihn aber zuerst einmal allgemein halten.

Oftmals sind Kräfte am Wirken, die sich über längere Zeit ausgeweitet haben. Es entsteht eine Verflechtung, die am Anfang für die meisten eine Stärkung ihrer (persönlichen) Interessen beinhaltet. Um diese zu bekommen, war man oft bereit die eine oder andere „Grenze“ zu übertreten. Mit der Zeit stärkt sich das Netzwerk über die gegenseitige Abhängigkeit und es entsteht das, was wir als „Seilschaft“ kennen.

Die Bindung, die Anfangs ein Ziel hatte, wird durch Angst ersetzt.

Spätestens dann, wenn die Machtposition – denn um nichts anderes geht es als Macht und Kontrolle – in Gefahr gerät, wird die Klaviatur der Angst gespielt. Gezielt werden Desinformationen gestreut um den jeweiligen wunden Punkt zu treffen. Das Kalkül geht vor allem dann gut auf, wenn sich die Menschen untereinander nicht besprechen um diese vermeintlichen „Fakten“ aufzulösen.

Wie schwer es Menschen fällt, über ihre Ängste zu sprechen, ist hier im Blog hinreichend erörtert worden. Daher spare ich mir an dieser Stelle die Ausführungen. Es zeigt sich leider auch, dass diejenigen, die Betroffen sind, es im Allgemeinen nicht schaffen, ihren vermeintlichen „Widersacher“ einfach darauf anzusprechen, ob das Gift, dass ihnen verabreicht wurde, denn auch wirklich von ihm stammt. Täten sie das, würde das Gebäude der Angst im Nu zusammenbrechen. Da dies aber von kaum jemandem emotional geleistet werden kann, stehen die Gebäude auch weiterhin und die Angst wirkt in jedem Zimmer, in jedem Winkel.

Solange, bis jemand aufsteht und sich der Aufgabe stellt. Solange, bis die Angst der Liebe weicht!

Der Weg dahin ist allerdings steinig und sollte nur angegangen werden, wenn das eigene Umfeld einem die Kraft dazu mit auf den Weg gibt. Selbstredend braucht es eine emotionale Kraft, denn wenn der Kontrahent nicht das Gift neutralisiert, verbleibt es dort, wo es weiterhin Schaden anrichtet. Der Kontrahent muss nun also auf all jene Zugehen, die durch Angst gebunden sind. Je früher er das tut, desto leichter lässt sich der Körper reinigen. Wartet er zu lange, so kann es sogar sein, dass er die Person gar nicht mehr erreicht. Das kann sich z.B. so äußern, dass er bei einem Telefonat gar nicht erst dazu kommt, seine Position darzulegen, es strikt unmöglich gemacht wird, dass er überhaupt ins Gespräch kommt. Dann hat die vermeintliche „Spinne“ ihr Gift soweit in den Schmerzkörper gespritzt, dass sie sich in aller Ruhe und genüßlich daran machen kann, den Körper auszusaugen, so dass nur noch die Hülle verbleibt.

Was dann übrig bleibt, kann sich jeder vorstellen. Bei dem Film MIB (Man in Black) ist es das Edgar-Kostüm.

 

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Auf den Punkt zu bringen, wer man ist, fällt weitaus schwerer, als andere in eine Schublade zu stecken ;-) Im Kern bin ich freiheitsliebend, querdenkend und gerne auch mal (benimm-)regelverstoßend. Ansonsten ganz "normal".
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